„Die PROKON Regenerative Energien GmbH ist insolvent.

Was können Mitarbeiter gegen eine Kündigung unternehmen?“

Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin will ca. 150 Stellen abbauen. Akzeptieren Sie die Kündigung nicht voreilig! Eine Kündigung darf im Rahmen des Kündigungsschutzgesetzes immer nur dann ausgesprochen werden, wenn betriebs- personen- oder verhaltensbedingte Kündigungsgründe vorliegen. Wir haben Erfahrung mit der Vertretung im Rahmen von Insolvenzen. Auch im Rahmen von Großinsolvenzen.   Bei   der   PROKON   Regenerative   Energien   GmbH   ist   das   Problem,   dass   mit   Stand   der Insolvenzeröffnung   bereits   474   Millionen   Euro   fehlen,   da   dem   vom   Insolvenzverwalter festgestellten   Vermögen   in   Höhe   von   1.052   Milliarden   Euro   ca.   1.526   Milliarden   Euro   Schulden   gegenüberstehen   und   somit   das   von Firmengründer Carsten Rodbertus gegründete Unternehmen im juristischen Sinne überschuldet ist. Entsprechend   könnten   zwar   betriebliche   Gründe   vorliegen,   allerdings   muss   auch   eine   betriebliche   Kündigung   hohe   formale   Hürden nehmen. Ein   zweiter   Gesichtspunkt   ist,   dass   der   Insolvenzverwalter   sich   von   einzelnen   Geschäftsfeldern   trennen   möchte   und   auch   einen Teilverkauf   avisiert.   Werden   nämlich   gar   einzelne   Betriebe   oder   Betriebsteile   an   einen   anderen   Unternehmer   veräußert,   so   entfällt der Arbeitsplatz nicht und  darf sogar grundsätzlich nicht wegen eines Betriebsübergangs gekündigt werden. Was kann ich gegen eine Kündigung machen ? Eine Kündigungsschutzklage einzureichen ist dabei ein ganz übliches Verfahren. Diese   Klage   kann   auf   die   Fortsetzung      des   Arbeitsverhältnisses   oder   eine   Abfindungszahlung   gerichtet   sein.   Im   Rahmen   einer gerichtlichen   Überprüfung   gilt   zu   Ihren   Gunsten   sogar   die   sogenannte   arbeitsrechtliche   abgestufte   Darlegungs-   und   Beweislast. Normalerweise müssen Sie  vor Gericht nämlich alles ganz genau aufführen und beweisen. Im   Falle   einer   Kündigungsschutzklage   müssen   Sie   jedoch   nur   Ihre   Gründe   gegen   die   Kündigung   nachvollziehbar   behaupten.   Der Insolvenzverwalter    ist    da    mehr    in    der    Pflicht.    Er        muss    genau    beweisen,    dass    Ihr    Arbeitsplatz    entfallen    ist,    keinerlei Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten   bestehen   und      gerade   Sie   gekündigt   werden   mussten   (sog.   Sozialauswahl).   Ähnliches   gilt   auch für    die    sogenannte        ÄNDERUNGSKÜNDIGUNG,    d.h.    wenn    Sie    nicht    entlassen werden.   In   allen   Fällen   haben   Sie   die   gleichen   Rechte   und      können   sich   wehren. Eben     auch     bei     der     Änderungskündigung.     Trotz     Insolvenz     haben     Sie     alle Möglichkeiten des  Kündigungsschutzgesetzes. Der   Kündigungsschutz   besteht   fort,   nur   die   Kündigungsfristen   sind   aufgrund   der Insolvenz      verkürzt.   Sie   können   binnen   drei   Wochen   nach   Erhalt   der   Kündigung   eine sog. Kündigungsschutzklage vor dem  Arbeitsgericht erheben.  Der Kündigung muss eine wirksame Sozialauswahl zugrunde liegen. Nur     das    Arbeitsgericht     darf     aber     im     Rahmen     einer     Kündigungsschutzklage       rechtsgültig   feststellen,   ob   gerade   Ihr   Arbeitsplatz   tatsächlich   wegfällt   und   ob   es nicht    doch    einen    anderweitigen    freien        Arbeitsplatz    gibt,    den    Sie    einnehmen könnten. Bei     der     Sozialauswahl     müssen     die     Dauer     der     Betriebszugehörigkeit,     das       Lebensalter,   Unterhaltspflichten   und   eine   ggf.   bestehende   Schwerbehinderung   des Arbeitnehmers    berücksichtigt    werden.        Die    Sozialauswahl    darf    keine    Fehler enthalten,   da   sonst   die   Kündigung   unwirksam   ist.   Ihre   Kündigung   ist   z.B.   schon dann        unwirksam,    wenn    auf    vergleichbaren    Arbeitsplätzen    nicht    der    sozial schutzbedürftigere   Arbeitnehmer    vor    dem    weniger        Schutzbedürftigen    gekündigt wird. Es      reicht      daher      schon,      wenn      Sie      darlegen      können      das      eben      doch        Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten   bestehen.   Hier   kommt   es   auf   den   Inhalt   Ihres Arbeitsvertrages   und   vergleichbare   freie      Arbeitsplätze   (etwaig   auch   in   anderen Betrieben) an. Gerade im Rahmen von Großinsolvenzen wird die Sozialauswahl teilweise in  größter Eile getroffen. Wie immer bei Hektik: Diese Eile kann zu fehlerhaften Entscheidungen führen. Dies könnten Sie für  sich nutzen ! Besonders    sollten    auch    Schwerbehinderte    /    werdende    Mütter    /    Betriebsräte    /    Elternzeitler,    etc.,    die    Möglichkeit    einer      Kündigungsschutzklage     in     Betracht     ziehen,     da     diese     von     dem     Insolvenzverwalter     nur     unter     Beachtung     besonderer       Rechtsvorschriften gekündigt werden können. Auch   muss   die   Sozialauswahl   neu   abgestimmt   werden,   da   die   sogenannte   Vermutungswirkung   entfällt,   wenn   sich   die      Sachlage nach   Zustandekommen   eines   Interessensausgleichs   wesentlich   ändert:   So   z.B.   bei   anderen      Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten durch   andere   Investoren   mit   anderen   Konzepten,   etc.   Bitte   beachten   Sie:   Der      Kündigungsschutz   gilt   auch   für   GERINGFÜGIG BESCHÄFTIGTE (400/450 Euro Basis). Wir   beraten   Sie   schon   heute   unter   Berücksichtigung   der   neuesten   Entscheidungen   und   führen   Sie   durch   das   komplexe   Geflecht   von     Einzelfallentscheidungen.   Auf   uns   können   Sie   zählen.   Aufgrund   unserer   insolvenzrechtlichen   Erfahrungen   stehen   wir   nicht      nur   im Rahmen    von    Kündigen    und    Beratungen    im    Rahmen    des        Tagesgeschäfts    zur    Seite,    sondern    auch    im    Rahmen    komplexer Schadensersatzprozesse. weitere Fragen: Wie kann ich PORKERT-Rechtsanwälte beauftragen ? Wievel kostet das ?
ARBEITS-& INSOLVENZRECHT
Rechtsgebiete
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Getreu unserer Geschäftsphilosphie bieten wir unseren Mandanten einen umfassenden Service an. Auch dann, wenn deren Lebensumstände aufgrund von Ereignissen wie Krankheit, Unfall, etc. oder schlichtweg aufgrund Zeitverschiebung bzw. Vereinbarung eine entsprechende Sachbearbeitung ausserhalb unserer Kernzeiten erfordern. So nehmen wir nach Absprache Termine zu jeder Tages- und Nachtzeit an sieben Tagen die Woche wahr. Selbstverständlich auch bei unseren Mandanten vor Ort. National ebenso wie international. Wir unterbreiten gerne kostenfrei ein individuelles Angebot und holen ebenso kostenfrei und unverbindlich eine Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung ein. Sie können sich danach in Ruhe für eine Beauftragung entscheiden.
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„Die PROKON Regenerative Energien GmbH ist insolvent.

Was können Mitarbeiter gegen eine Kündigung

unternehmen?“

Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin will ca. 150 Stellen abbauen. Akzeptieren Sie die Kündigung nicht voreilig! Eine Kündigung darf im Rahmen des Kündigungsschutzgesetzes immer nur dann ausgesprochen werden, wenn betriebs- personen- oder verhaltensbedingte Kündigungsgründe vorliegen. Wir haben Erfahrung mit der Vertretung im Rahmen von Insolvenzen. Auch im Rahmen von Großinsolvenzen.   Bei   der   PROKON   Regenerative   Energien   GmbH   ist   das   Problem,   dass   mit   Stand   der Insolvenzeröffnung   bereits   474   Millionen   Euro   fehlen,   da   dem   vom   Insolvenzverwalter festgestellten   Vermögen   in   Höhe   von   1.052   Milliarden   Euro   ca.   1.526   Milliarden   Euro Schulden    gegenüberstehen    und    somit    das    von    Firmengründer    Carsten    Rodbertus gegründete Unternehmen im juristischen Sinne überschuldet ist. Entsprechend   könnten   zwar   betriebliche   Gründe   vorliegen,   allerdings   muss   auch   eine betriebliche Kündigung hohe formale Hürden nehmen. Ein    zweiter    Gesichtspunkt    ist,    dass    der    Insolvenzverwalter    sich    von    einzelnen Geschäftsfeldern   trennen   möchte   und   auch   einen   Teilverkauf   avisiert.   Werden   nämlich gar   einzelne   Betriebe   oder   Betriebsteile   an   einen   anderen   Unternehmer   veräußert,   so entfällt    der    Arbeitsplatz    nicht    und        darf    sogar    grundsätzlich    nicht    wegen    eines Betriebsübergangs gekündigt werden. Was kann ich gegen eine Kündigung machen ? Eine Kündigungsschutzklage einzureichen ist dabei ein ganz übliches Verfahren. Diese     Klage     kann     auf     die     Fortsetzung          des     Arbeitsverhältnisses     oder     eine Abfindungszahlung   gerichtet   sein.   Im   Rahmen   einer   gerichtlichen   Überprüfung   gilt   zu Ihren    Gunsten    sogar    die    sogenannte    arbeitsrechtliche    abgestufte    Darlegungs-    und Beweislast.    Normalerweise    müssen    Sie        vor    Gericht    nämlich    alles    ganz    genau aufführen und beweisen. Im   Falle   einer   Kündigungsschutzklage   müssen   Sie   jedoch   nur   Ihre   Gründe   gegen   die Kündigung    nachvollziehbar    behaupten.    Der    Insolvenzverwalter    ist    da    mehr    in    der Pflicht.    Er        muss    genau    beweisen,    dass    Ihr    Arbeitsplatz    entfallen    ist,    keinerlei Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten    bestehen    und        gerade    Sie    gekündigt    werden mussten      (sog.      Sozialauswahl).      Ähnliches      gilt      auch      für      die      sogenannte      ÄNDERUNGSKÜNDIGUNG,    d.h.    wenn    Sie    nicht    entlassen    werden.    In    allen    Fällen haben    Sie    die    gleichen    Rechte    und        können    sich    wehren.    Eben    auch    bei    der Änderungskündigung.      Trotz      Insolvenz      haben      Sie      alle      Möglichkeiten      des      Kündigungsschutzgesetzes. Der    Kündigungsschutz    besteht    fort,    nur    die    Kündigungsfristen    sind    aufgrund    der Insolvenz      verkürzt.   Sie   können   binnen   drei   Wochen   nach   Erhalt   der   Kündigung   eine sog. Kündigungsschutzklage vor dem  Arbeitsgericht erheben.  Der Kündigung muss eine wirksame Sozialauswahl zugrunde liegen. Nur   das Arbeitsgericht   darf   aber   im   Rahmen   einer   Kündigungsschutzklage      rechtsgültig feststellen,   ob   gerade   Ihr   Arbeitsplatz   tatsächlich   wegfällt   und   ob   es   nicht   doch   einen anderweitigen freien  Arbeitsplatz gibt, den Sie einnehmen könnten. Bei   der   Sozialauswahl   müssen   die   Dauer   der   Betriebszugehörigkeit,   das      Lebensalter, Unterhaltspflichten   und   eine   ggf.   bestehende   Schwerbehinderung   des   Arbeitnehmers berücksichtigt   werden.      Die   Sozialauswahl   darf   keine   Fehler   enthalten,   da   sonst   die Kündigung   unwirksam   ist.   Ihre   Kündigung   ist   z.B.   schon   dann      unwirksam,   wenn   auf vergleichbaren Arbeitsplätzen   nicht   der   sozial   schutzbedürftigere Arbeitnehmer   vor   dem weniger  Schutzbedürftigen gekündigt wird. Es      reicht      daher      schon,      wenn      Sie      darlegen      können      das      eben      doch      Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten    bestehen.    Hier    kommt    es    auf    den    Inhalt    Ihres Arbeitsvertrages    und    vergleichbare    freie        Arbeitsplätze    (etwaig    auch    in    anderen Betrieben) an. Gerade   im   Rahmen   von   Großinsolvenzen   wird   die   Sozialauswahl   teilweise   in      größter Eile getroffen. Wie immer bei Hektik: Diese   Eile   kann   zu   fehlerhaften   Entscheidungen   führen.   Dies   könnten   Sie   für      sich nutzen ! Besonders     sollten     auch     Schwerbehinderte     /     werdende     Mütter     /     Betriebsräte     / Elternzeitler,   etc.,   die   Möglichkeit   einer      Kündigungsschutzklage   in   Betracht   ziehen,   da diese   von   dem   Insolvenzverwalter   nur   unter   Beachtung   besonderer      Rechtsvorschriften gekündigt werden können. Auch     muss     die     Sozialauswahl     neu     abgestimmt     werden,     da     die     sogenannte Vermutungswirkung   entfällt,   wenn   sich   die      Sachlage   nach   Zustandekommen   eines Interessensausgleichs         wesentlich         ändert:         So         z.B.         bei         anderen         Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten   durch   andere   Investoren   mit   anderen   Konzepten, etc.    Bitte    beachten    Sie:    Der        Kündigungsschutz    gilt    auch    für    GERINGFÜGIG BESCHÄFTIGTE (400/450 Euro Basis). Wir   beraten   Sie   schon   heute   unter   Berücksichtigung   der   neuesten   Entscheidungen   und führen   Sie   durch   das   komplexe   Geflecht   von      Einzelfallentscheidungen. Auf   uns   können Sie   zählen. Aufgrund   unserer   insolvenzrechtlichen   Erfahrungen   stehen   wir   nicht      nur   im Rahmen   von   Kündigen   und   Beratungen   im   Rahmen   des      Tagesgeschäfts   zur   Seite, sondern auch im Rahmen komplexer Schadensersatzprozesse. weitere Fragen: Wie kann ich PORKERT-Rechtsanwälte beauftragen ? Wievel kostet das ?
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Getreu unserer Geschäftsphilosphie bieten wir unseren Mandanten einen umfassenden Service an. Auch dann, wenn deren Lebensumstände aufgrund von Ereignissen wie Krankheit, Unfall, etc. oder schlichtweg aufgrund Zeitverschiebung bzw. Vereinbarung eine entsprechende Sachbearbeitung ausserhalb unserer Kernzeiten erfordern. So nehmen wir nach Absprache Termine zu jeder Tages- und Nachtzeit an sieben Tagen die Woche wahr. Selbstverständlich auch bei unseren Mandanten vor Ort. National ebenso wie international. Wir unterbreiten gerne kostenfrei ein individuelles Angebot und holen ebenso kostenfrei und unverbindlich eine Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung ein. Sie können sich danach in Ruhe für eine Beauftragung entscheiden.
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