„Geblitzt ? Wir helfen bei Fahrverboten

und Geschwindigkeitsübertretungen“

Wo   vor   etlichen   Jahrzehnten   die   Messung   von   Geschwindigkeitsübertretungen   noch   mit   der   Stoppuhr   vollzogen   wurden,   sind   die heutigen   Radarmeßgeräte   an   den   ca.   4.000   Blitzerstandorten   High-Tech Anlagen   und   ohne   tiefgehende   Kenntnisse   der   Physik   kaum mehr zu analysieren. Hinzu   kommt,   dass   die   Gerichte   sich   von   selbst   aufgrund   der   Vielzahl   der   Fälle   nicht   mehr   um   die   Ordnungsgemäßheit   der   Messung im   Detail   kümmern,   sondern   häufig   auf   die   Zulassung   der   Geräte   durch   die   PTB    abstellen   und   diese   genügen   lassen.   Hier   ist   der unbedingter Einsatz unserer spezialisierten Anwälte gefragt. Den   Kommunen   ist   das   Verhalten   der   Gerichte   meist   recht,   da   im   Gegensatz   zu   den Anfängen   der   Geschwindigkeitsmessungen   nach dem    zweiten    Weltkrieg    durch    den    Rennfahrer    Gatsonidis    heute    teilweise    weniger    die    Optimierung    der    Fahrweise    oder    der Verkehrsschutz   sondern   meistens   die   Einnahmen   der   Kommunen   im   Vordergrund   stehen.   Meist   haben   sich   die Ausgaben   z.B.   für   die sogenannten “starren Kästen” schon nach wenigen Monaten amortisiert.   Einen   Führerschein   zu   erhalten   oder   sich   gegen   Bußgelder   aus   dem   Bußgeldkatalog   zu   wehren   ist   überdies   auch   deswegen   für   den anwaltlichen   Sachbearbeiter   fordernd,   da   es   sich   bei   den   verhängten   Sanktionen   um   Standardmaßnahmen   handelt   von   denen   die Gerichte üblicherweise nicht abweichen (wollen). So   hat   z.B.   der   BGH   am   08.05.2013   unter   dem   Aktenzeichen   4   StR   336/12   entschieden,   dass   im   Bußgeldverfahren   sogar   die Urteilsgründe   auch   dann   innerhalb   der   Frist   des   §   275   Abs.   1   Satz   2   StPO   zu   den   Akten   gebracht   werden   dürfen,   wenn   der Staatsanwaltschaft,   die   an   der   Hauptverhandlung   nicht   teilgenommen   hat,   auf   Veranlassung   des   Richters   zunächst   ein   von diesem   unterzeichnetes   Hauptverhandlungsprotokoll,   das   bereits   alle   nach   §   275   Abs.   3   StPO   erforderlichen   Angaben   enthält und    dem    ein    ebenfalls    durch    den    Richter    unterzeichnetes    Urteilsformular    mit    vollständigem    Tenor    und    der    Liste    der angewandten   Vorschriften   als   Anlage   beigefügt   ist,   mit   der   Bitte   um   Kenntnisnahme   vom   Protokoll   der   Hauptverhandlung sowie   der   Anfrage   zugeleitet   worden   ist,   ob   auf   Rechtsmittel   verzichtet   werde,   und   der   Betroffene,   dessen   Verzichtserklärung nicht gemäß § 77b Abs. 1 Satz 3 OWiG entbehrlich war, nachfolgend Rechtsbeschwerde eingelegt hat. Unsere Aufgabe ist es daher die Richtung von “Verurteilung” auf “Freispruch” oder “Einstellung” zu ändern. Deswegen   setzen   wir   hier   bereits   auf   der   Tatbestandsebene   an   und   arbeiten   mit   spezialisierten   Sachverständigen   -   bereits   im   Vorfeld einer    Gerichtsverhandlung    -    zusammen.    Die    rechtliche    Bearbeitung    erfordert    daher    neben    genauer    Kenntnis    der    doch    recht unterschiedlichen Vorgaben durch die jeweiligen Oberlandesgerichte auch ein hohes Maß an technischem Sachverstand. Auch    sei    in    diesem    Zusammenhang    angemerkt,    dass    wir    entsprechend    stets    versuchen    vorteilhafte    Ansichten    aus    anderen Rechtsgebieten für unsere Mandanten durch einen Blick “über den Tellerrand” nutzbar zu machen. So   sind   die   strengen   Vorgaben   an   die   Gerichte   nicht   mehr   zeitgemäß.   Auch   darf   jeder   Richter   von   diesen   abweichen.   Das   häufige Argument   der   Richter   wonach   ein   mildes   Urteil   ohnehin   im   Rahmen   der   Rechtsbeschwerde   aufgehoben   würde   ist   nach   unserer Meinung    allenfalls    eine    pure    Prognoseneinschätzung    und    überdies    völlig    unerheblich.    Es    ist    nämlich    kein    überzeugendes Sachargument   wenn   ein   Richter   zu   erkennen   gibt   eine   mildere   Bestrafung   vertreten   zu   können   und   diese   aber   nur   deswegen   nicht ausurteilen   möchte,   weil   etwaig   ein   höheres   Gericht   von   der   entsprechenden   Milde   nicht   überzeugt   werden   könnte.   Ansichten   und Vorstellungen   können   sich   nämlich   über   die   Zeit   ändern   und   sollten   dies   wohl   gerade   vor   dem   Hintergrund   der   gesellschaftlichen Akzeptanz   gewisser   Übertretungen   auch.   Gerade   wenn   es   sich   um Augenblicksversagen   handelt.   Rechtsansichten   die   früher   einmal zeitgemäß waren, müssen es heute nicht mehr sein. Am plastischten bringt dies wohl ein Urteil des BAG zum Ausdruck. “...Die   über   den   Einzelfall   hinausreichende   Wirkung   gerichtlicher   Gesetzesauslegung   beruht   nur   auf   der   Überzeugungskraft ihrer   Gründe   sowie   der   Autorität   und   den   Kompetenzen   des   Gerichts.   Ein   Gericht   kann   deshalb   von   seiner   bisherigen Rechtsprechung     abweichen,     auch     wenn     keine     wesentlichen     Änderungen     der     Verhältnisse     oder     der     allgemeinen Anschauungen   eingetreten   sind.   Eine   Änderung   der   höchstrichterlichen   Rechtsprechung   ist   somit   grundsätzlich   unbedenklich, wenn   sie   hinreichend   begründet   ist   und   sich   im   Rahmen   einer   vorhersehbaren   Entwicklung   hält.   Es   reicht   aus,   wenn   ein Gericht   den   im   Rechtsstaatsprinzip   verankerten   Grundsatz   des   Vertrauensschutzes   beachtet   und   ihm   erforderlichenfalls   durch Billigkeitserwägungen   Rechnung   trägt   (vgl.   BAG   Urteil   vom   10.12.2013,   9 AZR   494/12,   Rn.   16   mit   Hinweis   auf   BAG   Urteil   vom 19.06.2012 - 9 AZR 652/10 - Rn. 27).” Gerne   können   Sie   uns   gerne   jederzeit   kostenfrei   anfragen.    Wir   stehen   Ihnen   mit   rechtlichem   Rat   zur   Seite   und   helfen   bei   der Lösung    Ihres    Anliegens.    Vorab    sei    an    dieser    Stelle    jedoch    darauf    hingewiesen    dass    Sie    keinerlei    Rechte    wie Schadensersatz, etc., gegen den Hersteller eines etwaige verwendeten Radarwarners geltend machen können: So   hat   z.b.   im   Rahmen   von   Gewährleistungsansprüchen   der   unter   anderem   für   das   Kaufrecht   zuständige   VIII.   Zivilsenat   des Bundesgerichtshofs    mit    Urteil    vom    23.    Februar    2005,    Az:        VIII    ZR    129/04 ,    bereits    entschieden,    daß    dem    Käufer    eines Radarwarngeräts   aufgrund   des   wegen   Sittenwidrigkeit   nichtigen   Kaufvertrages   kein Anspruch   auf   Rückabwicklung   trotz   mangelhaften Radarwarngerätes   zusteht.   Der   Bundesgerichtshof   hat   den   Vertrag   über   den   Kauf   des   Radarwarngeräts   deswegen   als   gem.   §   138 Abs.   1   BGB   nichtig   eingeordnet,   weil   der   Kauf   eines   Radarwarngeräts,   das   aufgrund   seiner   Codierung   zum   Einsatz   im   deutschen Straßenverkehr   bestimmt   ist,   der   Begehung   eines   nach   §   23 Abs.   1   b   der   Straßenverkehrsordnung   (StVO)   verbotenen   Verhaltens   im Straßenverkehr    dient,    durch    das    Geschwindigkeitskontrollen    unterlaufen    und    Geschwindigkeitsübertretungen    mit    den    damit verbundenen   Gefahren   für   Leib   und   Leben   Dritter   begünstigt   werden.   Ein   solches   Rechtsgeschäft,   das   letztlich   darauf   gerichtet   ist, die   Sicherheit   im   Straßenverkehr   zu   beeinträchtigen,   verstößt   gegen   die   guten   Sitten   und   ist   deshalb   von   der   Rechtsordnung   nicht   zu billigen   (§   138 Abs.   1   BGB).   Zwar   untersagt   §   23 Abs.   1   b   StVO   nicht   schon   den   Erwerb   eines   Radarwarngeräts,   sondern   erst   dessen Betrieb   oder   betriebsbereites   Mitführen   im   Kraftfahrzeug.   Jedoch   ist   der   Erwerb   des   Geräts   eine   unmittelbare   Vorbereitungshandlung für   dessen   Betrieb,   wenn   das   Gerät   für   den   Betrieb   im   deutschen   Straßenverkehr   erworben   wird.   Deshalb   ist   bereits   ein   solcher Erwerb      rechtlich      zu      mißbilligen.      Aufgrund      der      Unwirksamkeit      des      Kaufvertrages      konnten      daher      vertragliche Gewährleistungsansprüche   trotz   Mängel   des   Radarwarngeräts   nicht   entstehen.   Aber   auch   ein   Anspruch   auf   Rückzahlung   des   zur Erfüllung   des   nichtigen   Vertrages   geleisteten   Kaufpreises   stand   nicht   zu.   Nach   §   817   Satz   2   BGB   ist   der   Rückforderungsanspruch ausgeschlossen,   wenn      wie   im   vorliegenden   Fall      beiden   Parteien   ein   Verstoß   gegen   die   guten   Sitten   zur   Last   fällt.   Der Ausschluß   des Rückforderungsanspruchs    trifft    den    Käufer    dabei    auch    unter    Berücksichtigung    des    Umstandes,    daß    der    Verkäufer    infolge    der Anwendung   des   §   817   Satz   2   BGB   aus   dem   sittenwidrigen   Vertrieb   von   Radarwarngeräten   wirtschaftliche   Vorteile   zieht,   nicht   unbillig. Denn   der   Käufer   handelt   ebenfalls   sittenwidrig   und   steht   dem   verbotenen   Verhalten   noch   näher   als   der   Verkäufer,   weil   er   das Radarwarngerät   zu   dem   Zweck   erwarb,   es   entgegen   dem   Verbot   des   §   23   Abs.   1   b   StVO   zu   verwenden.   Es   hat   deshalb   dabei   zu bleiben,    daß    die    in    §    817    Satz    2    geregelte    Rechtsschutzverweigerung    grundsätzlich    die    Vertragspartei    trifft,    die    aus    dem sittenwidrigen Geschäft Ansprüche herleitet.
Fahrverbot & Geschwindigkeit
Straf- & Verkehrsrecht Ordnungswidrigkeit  !!
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BEACHTEN SIE UNBEDINGT den Hinweis von Rechtsanwalt und Dipl.jur. Sascha Porkert, LL.M.Eur., von PORKERT Rechtsanwälte: Gerade im Zusammenhang mit den kostenintensiven Bußgeldverfahren im In- und Ausland kümmern wir uns selbstverständlich auch stets kostenfrei um die Übernahme der Kosten durch Ihre Rechtsschutzversicherung. Dies gilt insbesondere für die meist recht teuren Sachverständigenkosten. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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„Geblitzt ? Wir helfen bei Fahrverboten

und Geschwindigkeitsübertretungen“

Wo   vor   etlichen   Jahrzehnten   die   Messung   von   Geschwindigkeitsübertretungen   noch mit   der   Stoppuhr   vollzogen   wurden,   sind   die   heutigen   Radarmeßgeräte   an   den   ca. 4.000    Blitzerstandorten    High-Tech    Anlagen    und    ohne    tiefgehende    Kenntnisse    der Physik kaum mehr zu analysieren. Hinzu   kommt,   dass   die   Gerichte   sich   von   selbst   aufgrund   der   Vielzahl   der   Fälle   nicht mehr   um   die   Ordnungsgemäßheit   der   Messung   im   Detail   kümmern,   sondern   häufig   auf die   Zulassung   der   Geräte   durch   die   PTB    abstellen   und   diese   genügen   lassen.   Hier   ist der unbedingter Einsatz unserer spezialisierten Anwälte gefragt. Den   Kommunen   ist   das   Verhalten   der   Gerichte   meist   recht,   da   im   Gegensatz   zu   den Anfängen   der   Geschwindigkeitsmessungen   nach   dem   zweiten   Weltkrieg   durch   den Rennfahrer   Gatsonidis   heute   teilweise   weniger   die   Optimierung   der   Fahrweise   oder   der Verkehrsschutz    sondern    meistens    die    Einnahmen    der    Kommunen    im    Vordergrund stehen.   Meist   haben   sich   die   Ausgaben   z.B.   für   die   sogenannten   “starren   Kästen” schon nach wenigen Monaten amortisiert.   Einen   Führerschein   zu   erhalten   oder   sich   gegen   Bußgelder   aus   dem   Bußgeldkatalog zu   wehren   ist   überdies   auch   deswegen   für   den   anwaltlichen   Sachbearbeiter   fordernd, da    es    sich    bei    den    verhängten    Sanktionen    um    Standardmaßnahmen    handelt    von denen die Gerichte üblicherweise nicht abweichen (wollen). So   hat   z.B.   der   BGH   am   08.05.2013   unter   dem   Aktenzeichen   4   StR   336/12 entschieden,    dass    im    Bußgeldverfahren    sogar    die    Urteilsgründe    auch    dann innerhalb   der   Frist   des   §   275 Abs.   1   Satz   2   StPO   zu   den Akten   gebracht   werden dürfen,    wenn    der    Staatsanwaltschaft,    die    an    der    Hauptverhandlung    nicht teilgenommen   hat,   auf   Veranlassung   des   Richters   zunächst   ein   von   diesem unterzeichnetes   Hauptverhandlungsprotokoll,   das   bereits   alle   nach   §   275 Abs.   3 StPO   erforderlichen   Angaben   enthält   und   dem   ein   ebenfalls   durch   den   Richter unterzeichnetes    Urteilsformular    mit    vollständigem    Tenor    und    der    Liste    der angewandten     Vorschriften     als     Anlage     beigefügt     ist,     mit     der     Bitte     um Kenntnisnahme    vom    Protokoll    der    Hauptverhandlung    sowie    der    Anfrage zugeleitet   worden   ist,   ob   auf   Rechtsmittel   verzichtet   werde,   und   der   Betroffene, dessen   Verzichtserklärung   nicht   gemäß   §   77b   Abs.   1   Satz   3   OWiG   entbehrlich war, nachfolgend Rechtsbeschwerde eingelegt hat. Unsere   Aufgabe   ist   es   daher   die   Richtung   von   “Verurteilung”   auf   “Freispruch”   oder “Einstellung” zu ändern. Deswegen    setzen    wir    hier    bereits    auf    der   Tatbestandsebene    an    und    arbeiten    mit spezialisierten    Sachverständigen    -    bereits    im    Vorfeld    einer    Gerichtsverhandlung    - zusammen.   Die   rechtliche   Bearbeitung   erfordert   daher   neben   genauer   Kenntnis   der doch   recht   unterschiedlichen   Vorgaben   durch   die   jeweiligen   Oberlandesgerichte   auch ein hohes Maß an technischem Sachverstand. Auch    sei    in    diesem    Zusammenhang    angemerkt,    dass    wir    entsprechend    stets versuchen   vorteilhafte   Ansichten   aus   anderen   Rechtsgebieten   für   unsere   Mandanten durch einen Blick “über den Tellerrand” nutzbar zu machen. So   sind   die   strengen   Vorgaben   an   die   Gerichte   nicht   mehr   zeitgemäß.   Auch   darf   jeder Richter   von   diesen   abweichen.   Das   häufige   Argument   der   Richter   wonach   ein   mildes Urteil   ohnehin   im   Rahmen   der   Rechtsbeschwerde   aufgehoben   würde   ist   nach   unserer Meinung   allenfalls   eine   pure   Prognoseneinschätzung   und   überdies   völlig   unerheblich. Es   ist   nämlich   kein   überzeugendes   Sachargument   wenn   ein   Richter   zu   erkennen   gibt eine    mildere    Bestrafung    vertreten    zu    können    und    diese    aber    nur    deswegen    nicht ausurteilen   möchte,   weil   etwaig   ein   höheres   Gericht   von   der   entsprechenden   Milde nicht   überzeugt   werden   könnte. Ansichten   und   Vorstellungen   können   sich   nämlich   über die     Zeit     ändern     und     sollten     dies     wohl     gerade     vor     dem     Hintergrund     der gesellschaftlichen   Akzeptanz   gewisser   Übertretungen   auch.   Gerade   wenn   es   sich   um Augenblicksversagen   handelt.   Rechtsansichten   die   früher   einmal   zeitgemäß   waren, müssen es heute nicht mehr sein. Am plastischten bringt dies wohl ein Urteil des BAG zum Ausdruck. “...Die       über       den       Einzelfall       hinausreichende       Wirkung       gerichtlicher Gesetzesauslegung   beruht   nur   auf   der   Überzeugungskraft   ihrer   Gründe   sowie der Autorität   und   den   Kompetenzen   des   Gerichts.   Ein   Gericht   kann   deshalb   von seiner   bisherigen   Rechtsprechung   abweichen,   auch   wenn   keine   wesentlichen Änderungen   der   Verhältnisse   oder   der   allgemeinen   Anschauungen   eingetreten sind.     Eine     Änderung     der     höchstrichterlichen     Rechtsprechung     ist     somit grundsätzlich   unbedenklich,   wenn   sie   hinreichend   begründet   ist   und   sich   im Rahmen einer vorhersehbaren Entwicklung hält. Es reicht aus, wenn ein Gericht den    im    Rechtsstaatsprinzip    verankerten    Grundsatz    des    Vertrauensschutzes beachtet    und    ihm    erforderlichenfalls    durch    Billigkeitserwägungen    Rechnung trägt   (vgl.   BAG   Urteil   vom   10.12.2013,   9   AZR   494/12,   Rn.   16   mit   Hinweis   auf BAG Urteil vom 19.06.2012 - 9 AZR 652/10 - Rn. 27).” Gerne   können   Sie   uns   gerne   jederzeit   kostenfrei   anfragen.    Wir   stehen   Ihnen   mit rechtlichem   Rat   zur   Seite   und   helfen   bei   der   Lösung   Ihres   Anliegens.   Vorab   sei an    dieser    Stelle    jedoch    darauf    hingewiesen    dass    Sie    keinerlei    Rechte    wie Schadensersatz,     etc.,     gegen     den     Hersteller     eines     etwaige     verwendeten Radarwarners geltend machen können: So   hat   z.b.   im   Rahmen   von   Gewährleistungsansprüchen   der   unter   anderem   für   das Kaufrecht    zuständige    VIII.    Zivilsenat    des    Bundesgerichtshofs    mit    Urteil    vom    23. Februar    2005,    Az:        VIII    ZR    129/04 ,    bereits    entschieden,    daß    dem    Käufer    eines Radarwarngeräts   aufgrund   des   wegen   Sittenwidrigkeit   nichtigen   Kaufvertrages   kein Anspruch    auf    Rückabwicklung    trotz    mangelhaften    Radarwarngerätes    zusteht.    Der Bundesgerichtshof   hat   den   Vertrag   über   den   Kauf   des   Radarwarngeräts   deswegen   als gem.   §   138 Abs.   1   BGB   nichtig   eingeordnet,   weil   der   Kauf   eines   Radarwarngeräts,   das aufgrund   seiner   Codierung   zum   Einsatz   im   deutschen   Straßenverkehr   bestimmt   ist,   der Begehung   eines   nach   §   23   Abs.   1   b   der   Straßenverkehrsordnung   (StVO)   verbotenen Verhaltens   im   Straßenverkehr   dient,   durch   das   Geschwindigkeitskontrollen   unterlaufen und   Geschwindigkeitsübertretungen   mit   den   damit   verbundenen   Gefahren   für   Leib   und Leben    Dritter    begünstigt    werden.    Ein    solches    Rechtsgeschäft,    das    letztlich    darauf gerichtet   ist,   die   Sicherheit   im   Straßenverkehr   zu   beeinträchtigen,   verstößt   gegen   die guten   Sitten   und   ist   deshalb   von   der   Rechtsordnung   nicht   zu   billigen   (§   138   Abs.   1 BGB).    Zwar    untersagt    §    23    Abs.    1    b    StVO    nicht    schon    den    Erwerb    eines Radarwarngeräts,    sondern    erst    dessen    Betrieb    oder    betriebsbereites    Mitführen    im Kraftfahrzeug.       Jedoch       ist       der       Erwerb       des       Geräts       eine       unmittelbare Vorbereitungshandlung    für    dessen    Betrieb,    wenn    das    Gerät    für    den    Betrieb    im deutschen    Straßenverkehr    erworben    wird.    Deshalb    ist    bereits    ein    solcher    Erwerb rechtlich   zu   mißbilligen. Aufgrund   der   Unwirksamkeit   des   Kaufvertrages   konnten   daher vertragliche    Gewährleistungsansprüche    trotz    Mängel    des    Radarwarngeräts    nicht entstehen.   Aber   auch   ein   Anspruch   auf   Rückzahlung   des   zur   Erfüllung   des   nichtigen Vertrages   geleisteten   Kaufpreises   stand   nicht   zu.   Nach   §   817   Satz   2   BGB   ist   der Rückforderungsanspruch   ausgeschlossen,   wenn      wie   im   vorliegenden   Fall      beiden Parteien    ein    Verstoß    gegen    die    guten    Sitten    zur    Last    fällt.    Der    Ausschluß    des Rückforderungsanspruchs    trifft    den    Käufer    dabei    auch    unter    Berücksichtigung    des Umstandes,   daß   der   Verkäufer   infolge   der Anwendung   des   §   817   Satz   2   BGB   aus   dem sittenwidrigen    Vertrieb    von    Radarwarngeräten    wirtschaftliche    Vorteile    zieht,    nicht unbillig.   Denn   der   Käufer   handelt   ebenfalls   sittenwidrig   und   steht   dem   verbotenen Verhalten   noch   näher   als   der   Verkäufer,   weil   er   das   Radarwarngerät   zu   dem   Zweck erwarb,   es   entgegen   dem   Verbot   des   §   23   Abs.   1   b   StVO   zu   verwenden.   Es   hat deshalb       dabei       zu       bleiben,       daß       die       in       §       817       Satz       2       geregelte Rechtsschutzverweigerung     grundsätzlich     die     Vertragspartei     trifft,     die     aus     dem sittenwidrigen Geschäft Ansprüche herleitet.
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BEACHTEN SIE UNBEDINGT den Hinweis von Rechtsanwalt und Dipl.jur. Sascha Porkert, LL.M.Eur., von PORKERT Rechtsanwälte: Gerade im Zusammenhang mit den kostenintensiven Bußgeldverfahren im In- und Ausland kümmern wir uns selbstverständlich auch stets kostenfrei um die Übernahme der Kosten durch Ihre Rechtsschutzversicherung. Dies gilt insbesondere für die meist recht teuren Sachverständigenkosten. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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