„DIESELGATE: Der VW Abgasskandal kann Ansprüche von Käufern, Anlegern und

Händlern auslösen.

Worauf müssen Sie achten ?

Welche Ansprüche haben Sie ?

Wie erhalten Sie Schadensersatz ?

Stand 06.06.2016 (RA Porkert) Zwischenzeitlich   kursieren   in   den   Medien   unter   Berufung   auf   eigens   in Auftrag      gegebene      Feldtests      Schweizer      Prüfingenieure      sowie Interviews    von    Lehrbeauftragten    der    Aschaffenburger    Hochschule Bericht     dahingehend,     dass     eine     Vielzahl     von     Herstellern     die Ausnahmevorschrift   in   einer   europarechtlichen   Vorschriften   zur   Regel machen     (so     zum     Regel-Ausnahme     Verhältnis     der     Frankfurter Juraprofessor   Hermes).   So   gibt   es   europarechtlich   die   Möglichkeit   die Abgasgrenzwerte   ausnahmsweise   dann   zu   überschreiten,   wenn   dies zum    Schutz    des    Motors    notwendig    ist.    Offenbar    versuchen    die Hersteller   absurderweise   diese   Ausnahme   zur   Regel   zu   erheben   und möchten   so   das   zigfache   des   Regelwertes   beschönigen.   Aus   unserer   Sicht   ist   dies   rechtsmißbräuchlich   und   stellt   einen Umgehungsversuch dar. Laut   einer   Meldung   des   Spiegels   vom   11.02.2016   (abrufbar   unter   http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-protokoll- des-vw-rueckrufs-teil-7-a-1076355.html   )   will   VW   seine   Rückrufaktion   zunächst   mit   eher   seltener   verkauften   Fahrzeugen starten.     Dabei     ist     der     vorgenannte    Artikel     nebst     entsprechender     - angeblicher    -    Userkommentare    schon    deswegen    lesenswert,    da    man beinahe   den   Eindruck   gewinnen   kann,   als   ob   VW   über   behauptete   User Antworten   bereitstellte,   um   die   eigenen   Verfehlungen   herunterzuspielen. Aber   dies   wird   wohl   bloße   Spekulation   bleiben   müsse.   Dass   jedoch   die Führungsriege   bei   VW   den   Abgasskandal   noch   nicht   ernst   genug   nehmen ist   jedoch   daran   zu   erkennen,   dass   diese   noch   im April   2016   ernsthaft   über das   ob   und   wie   einer   Verteilung   von   vorgesehenen   Boni   in   Höhe   von   70 Millionen    streiten.    Wichtiger    wäre    wohl    das    Geld    für    die    Nach-    und Umrüstungen bereit zu stellen. Wie    gehabt    sollen    dabei    grundsätzlich    zwei    Lösungen    zum    Einsatz kommen:   Entweder   wird   die   manipulierte   Software   lediglich   durch   eine neue   Software   aktualisiert   und/oder   es   wird   zusätzlich   ein   sogenannter Strömungstransformator eingebaut. Ob   hierbei   wirklich   das   Problem   behoben   wird   oder   VW   die   Fahrzeuge lediglich   "verschlimmbessert"   werden   ist   dabei   durchaus   fraglich.   Zu   Recht haben   nämlich   zuvor   Experten   den   Erfolg   dieser   Lösungen   bezweifelt   und nicht   nur   einen   Mehrverbrauch   /   Leistungsverlust   befürchtet,   sondern   auch offen   die   Frage   gestellt,   warum   insbesondere   der   Strömungstransformator nicht   von Anfang   an   in   den   entsprechenden   Modellen   verbaut   wurde,   wenn dieser angeblich nur ein paar Euro kosten soll ? Auch   verwundert   das   jetzige   Vorgehen,   da   entsprechend   dem   Beitrag   des Fernsehsenders   RTL   in   der   Sendung   "RTL   Aktuell"   vom   05.02.2015   im Zusammenhang     mit     der     Aufklärung     der     Abgasmanipulation     durch Volkswagen   noch   derart   viele   Fragen   offen   gewesen   sein   sollen,   dass   die   ursprünglich   für   März/April   2016 geplante Aktionärsversmmlung verschoben werden musste. Das Ganze Ausmaß war daher wohl wenige Tage zuvor noch nicht einmal absehbar. Wir   von   der   Kanzlei   PORKERT   Rechtsanwälte   unterstützen   deswegen   Sie   als   Geschädigte   des   VW   Abgasskandals   (sog. ”Dieselgate”)   bei   der   Durchsetzung   ihrer   Ansprüche.   Hierzu   zählen   Kfz-Käufer   der   Marken   VW,   Audi,   Skoda   und   Seat   sowie Aktionäre,    Anleger    und    aller    Voraussicht    nach    in    naher    Zukunft    auch    Arbeitnehmer,    deren    Stellen    im    Rahmen    von Kosteneinsparungen   abgebaut   werden.   Ebenso   Händler,   die   z.B.   im   Rahmen   rückabgewickelter   Kaufverträge   Regreß   an Volkswagen nehmen. Schadensersatzansprüche für Fahrzeugkäufer. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits. Bereits    aus    der    Mitteilung    vom    23.11.2015    der    Redaktion    beck-aktuell    des    juristischen    Fachverlages    C.H.BECK    für Rechtsanwälte,    Richter    und    Staatsanwälte,    ergab    sich,    dass    auch    die    Staatsanwaltschaft    in    Deutschland    wegen Betrugsverdachts ermittelt.   Auf     den     Internetseiten     der     Hersteller      VW-Fahrgestellnummer-prüfen,      Audi-Fahrgestellnummer-prüfen ,     Skoda- Fahrgestellnummer-prüfen    und   Seat-Fahrgestellnummer-prüfen    können   Sie   direkt   erfahren,   ob   Ihr   Fahrzeug   von   der Manipulation betroffen ist. Sollte   dies   der   Fall   sein,   weicht   die   tatsächliche   Beschaffenheit   Ihres   Fahrzeugs   von   den   öffentlichen Angaben   des   Herstellers oder   Verkäufers   ab,   so   dass   voraussichtlich   ein   sogenannter   Sachmangel   im   Sinne   von   §   434   BGB   vorliegt.      Hierdurch werden   die   Mängelrechte   des   Käufers   wie   das   Recht   auf   Nacherfüllung,   Minderung,   Rücktritt   und   auch   Schadensersatz ausgelöst. § 434 BGB lautet: “§ 434 Sachmangel (1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln, 1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst 2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann. Zu der Beschaffenheit nach Satz 2 Nr. 2 gehören auch Eigenschaften, die der Käufer nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers, des Herstellers (§ 4 Abs. 1 und 2 des Produkthaftungsgesetzes) oder seines Gehilfen insbesondere in der Werbung oder bei der Kennzeichnung über bestimmte Eigenschaften der Sache erwarten kann, es sei denn, dass der Verkäufer die Äußerung nicht kannte und auch nicht kennen musste, dass sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses in gleichwertiger Weise berichtigt war oder dass sie die Kaufentscheidung nicht beeinflussen konnte. (2) Ein Sachmangel ist auch dann gegeben, wenn die vereinbarte Montage durch den Verkäufer oder dessen Erfüllungsgehilfen unsachgemäß durchgeführt worden ist. Ein Sachmangel liegt bei einer zur Montage bestimmten Sache ferner vor, wenn die Montageanleitung mangelhaft ist, es sei denn, die Sache ist fehlerfrei montiert worden. (3) Einem Sachmangel steht es gleich, wenn der Verkäufer eine andere Sache oder eine zu geringe Menge liefert.” Das   bedeutet   Ihnen   ist   bereits   ein   ersatzfähiger   Schaden   entstanden.   Mögliche   Positionen   sind   etwa   ein   überhöhter Einkaufspreis, ein erhöhter Spritverbrauch, ein niedrigerer Zeitwert oder auch ein geringerer Wiederkaufswert. Ein   Bericht   des   Magazins   Focus   vom   16.10.2015    verweist   auf   eine   Untersuchung   des   US-Verbrauchermagazins   "Consumer Reports",   bei   der   die   manipulierte   Software   in   einem   VW-Jetta   deaktiviert   wurde.      Die   Untersuchung   ergab,   dass   der   Wagen durch    die    Deaktivierung    0,4    Liter    mehr    pro    100km    verbrauchte    und    um    0,6    Sekunden    langsamer    auf    knapp    100 Stundenkilometer beschleunigte. Daneben   wird   Ihnen   auch   ein   zukünftiger   Schaden   entstehen,   da   es   z.B.   nicht   unwahrscheinlich   ist,   dass   das   Finanzamt aufgrund     anderer     steuerlicher     Eingruppierung     Ihres     Fahrzeuges     hinsichtlich     der     Schadstoffklasse     auch     an     Sie Nachforderungen   stellen   wird.   Hiergegen   können   wir   ebenfalls   für   Sie   eine   Klage   auf   Feststellung   bzw.   Leistung   einreichen und   so   davor   bewahren,   dass   Sie   die   Nachzahlungen   selbst   tragen   müssen.   Selbstverständlich   versuchen   wir   davor   aber   die Angelegenheit mit VW aussergerichtlich zu klären. Auch   bei   der   aktuell   von   VW   und   den   anderen   Herstellern   in   Aussicht   gestellten   Nachbesserung   gilt   es,   die   Rechte   des Käufers   zu   beachten   und   schnell   zu   handeln,   da   nach   2   bzw.   3   Jahren   ab   Kauf   bereits   die   Verjährung   drohen   kann.   Das bedeutet,   dass   alle   Rechte   der   Kunden   dann   abgeschnitten   sind.   In   Einzelfällen   kann   dieser   Zeitraum   aber   auch   bis   zu   10 Jahre betragen. Grundsätzlich   beschränkt   sich   dabei   der   Nacherfüllungsanspruch   auf   die   Herstellung   eines   mangelfreien   Zustands.   Bei Verschulden,   und   hiervon   ist   in   Fällen   einer   fehlerhaften,   werbenden   Beschreibung   auszugehen,   besteht   auch   ein   Anspruch auf   ein   Ersatzfahrzeug,   und   wenn   ein   solches   nicht   zur   Verfügung   gestellt   wird,   auf   den   sog.   Nutzungsausfallschaden.   Das heißt,   der   Schaden,   der   aufgrund   der   unterbleibenden   Nutzungsmöglichkeit   des   Fahrzeugs   während   der   Nachbesserung entsteht.   Dies   sind   je   nach   Eingruppierung   des   betroffenen   Fahrzeugs   zwischen   29   €   und   119   €   pro   Tag.   Sollte   allerdings durch   die   anstehende   Nachbesserung   die   Motorleistung,   die   Beschleunigung,   die   Höchstgeschwindigkeit   sinken   oder   der Kraftstoffverbrauch   steigen,   so   ist   auch   eine   direkte   Rückabwicklung   denkbar.   Hierbei   kommt   es   auch   maßgeblich   auf   die damalige   Kaufmotivation   an.   War   z.B.   der   angegebene   geringe   Emissionswert   ausschlaggebend,   so   wäre   das   Fahrzeug   in Kenntnis tatsächlich höherer Werte unter Umständen überhaupt nicht erst erworben worden. Hinsichtlich    des    Zustandes    des    Fahrzeuges    in    Punkto    Beschleunigung,    Verbrauch,    etc.,    ist    aber    unbedingt    schon    aus Beweissicherungsgründen zu einer Dokumentation zu raten. So   kann   ein   Leistungstest   (Verbrauch,   Drehmoment,   etc.)   zwar   jederzeit   durch   die   entsprechenden   Stellen   von   ADAC,   TÜV, DEKRA,   etc.,   durchgeführt   werden.   Die   Kosten   hierfür   müssen   die   Geschädigten   jedoch   zunächst   vorstrecken. Auch   ist   nicht zu   vergessen,   dass   es   sich   -   sollte   es   zu   einer   gerichtlichen   Auseinandersetzung   kommen   -   bei   einem   selbst   eingeholtem Gutachten lediglich um ein sogenanntes Privatgutachten handelt. Allerdings gibt es auch noch einen anderen Weg: Gerade   mit   anwaltlicher   Unterstützung   kann   unter   Umständen   auch   ein   Weg   gewählt   werden   in   welchem   im   Rahmen   eines sogenannten   Beweissicherungsverfahrens   die   Kosten   der   Leistungsmessung   die   Rechtsschutzversicherung   der   betroffenen Geschädigten   übernimmt.   Hierbei   muss   der   Geschädigte   -   im   Gegensatz   zu   einem   Gutachten   im   Rahmen   einer   Klage   -   meist noch nicht einmal selbst bei Gericht erscheinen. Zusätzlich   liegt   dann   auch   nicht   nur   ein   bloßes   Privatgutachten   sondern   ein   gerichtliches   Gutachten   vor,   da   ein   auf   Kosten   der Rechtsschutzversicherung    über    das    Gericht    im    sogenanntem    Beweissicherungsverfahren    eingeholte    Gutachten    einem Gutachten im Rahmen einer "normalen Klage" gleichgestellt ist. Ebenso   ist   allen   Betroffenen   zu   raten   die   Frage   nach   der   Kostenübernahme   durch   die   Rechtsschutzversicherung   nicht   selbst zu   klären,   sondern   dies   kostenfrei   einem   in   dieser   Frage   versierten   Anwalt   zu   überlassen.   Aus   unserer   täglichen   Praxis müssen   wir   diesbetreffend   leider   mitteilen,   dass   die   Versicherer   bei   direkten   Anfragen   seitens   der   Mandantschaft   oftmals keine Deckungszusage erteilen. Da   “Recht   haben”   und   “Recht   bekommen”   oft   verschiedene   Wege   gehen,   unterstützen   wir   Sie   bei   der   Durchsetzung   Ihrer Ansprüche. Schadensersatz für Anleger und Aktionäre Aufgrund   der   durch   VW   bereits   zugestanden Abgasmanipulationen   hat   sich   der   Börsenwert   seit   Bekanntwerden   um   mehrere Milliarden   Euro   verringert.   Nach   den   im   Rahmen   der   Berichterstattung   bereits   bekannt   gewordenen   Abläufe,   machte   die amerikanische   Umweltbehörde   EPA   die   VW   AG   bereits   im   Mai   2014   auf   das   abweichende   Emissionsverhalten   aufmerksam. Aus   der   uns   vorliegenden   Stellungnahme   zu   der   EPA   vom   18.09.2015    geht   hervor,   dass   VW   zum   einen   seit   mindestens   Mai 2014   positive   Kenntnis   der   Problematik   hatte,   und   zum   anderen   das   abweichende   Abgasverhalten   als   möglicherweise   auf verschiedene   technische   Abläufe   und   unerwartete   Einflüsse   während   des   Betriebs   schob   (”…could   be   attributed   to   various technical issues and unexpected in-use conditions.”) Spätestens       ab       diesem       Zeitpunkt       kann       eine       Verletzung       der       Veröffentlichungspflicht       nach       deutschem Wertpapierhandelsgesetzes ( §37 b WpHG ) vorliegen, die geeignet ist Schadensersatzansprüche auszulösen. Geltend   gemacht   werden   kann   die   Rückabwicklung   des   Aktienkaufs   oder   der   Wertverlust   aufgrund   des   Kurseinbruchs   (sog. Kursdifferenzschaden).   Dies   gilt   einerseits   für   VW-Aktionäre,   andererseits   aber   auch   für   alle   sonstigen   Anleger   wie   Inhaber von   Anleihen,   Optionsscheinen   oder   anderen   Zertifikaten   der   VW   AG.   Ebenso   für   alle   Werte   in   denen   VW   Werte   anteilig berücksichtigt   sind.   Aussichtsreich   können   besonders   Ansprüche   nach   §   37   b   WpHG   von   Anlegern   sein,   deren   Erwerb   nach Mai 2014 stattfand und deren Inhaberschaft zum 21.09.2015 noch andauerte. Aber   selbst   wenn   die   Aktien   bzw.   Wertpapiere   inzwischen   verkauft   worden   sein   sollten,   so   ist   ein   Schadensersatzanspruch nicht generell ausgeschlossen. weitere Fragen: Wie kann ich PORKERT-Rechtsanwälte beauftragen ? Wieviel kostet das ?
 VW verklagen ?
Schadensersatz & mehr
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Getreu unserer Geschäftsphilosphie bieten wir unseren Mandanten einen umfassenden Service an. Auch dann, wenn deren Lebensumstände aufgrund von Ereignissen wie Krankheit, Unfall, etc. oder schlichtweg aufgrund Zeitverschiebung bzw. Vereinbarung eine entsprechende Sachbearbeitung ausserhalb unserer Kernzeiten erfordern. So nehmen wir nach Absprache Termine zu jeder Tages- und Nachtzeit an sieben Tagen die Woche wahr. Selbstverständlich auch bei unseren Mandanten vor Ort. National ebenso wie international. Wir unterbreiten gerne kostenfrei ein individuelles Angebot und holen ebenso gerne kostenfrei und unverbindlich eine Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung ein. Sie können sich danach in Ruhe für eine Beauftragung entscheiden.
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Käufern, Anlegern und

Händlern auslösen.

Worauf müssen Sie

achten ?

Welche Ansprüche

haben Sie ?

Wie erhalten Sie

Schadensersatz ?

Stand 06.06.2016 (RA Porkert)   kursieren   in   den   Medien unter       Berufung       auf eigens        in        Auftrag gegebene         Feldtests S    c    h    w    e    i    z    e    r      Prüfingenieure    sowie    Interviews    von    Lehrbeauftragten    der    Aschaffenburger Hochschule    Bericht    dahingehend,    dass    eine    Vielzahl    von    Herstellern    die Ausnahmevorschrift   in   einer   europarechtlichen   Vorschriften   zur   Regel   machen (so   zum   Regel-Ausnahme   Verhältnis   der   Frankfurter   Juraprofessor   Hermes). So      gibt      es      europarechtlich      die      Möglichkeit      die      Abgasgrenzwerte ausnahmsweise   dann   zu   überschreiten,   wenn   dies   zum   Schutz   des   Motors notwendig     ist.     Offenbar     versuchen     die     Hersteller     absurderweise     diese Ausnahme    zur    Regel    zu    erheben    und    möchten    so    das    zigfache    des Regelwertes   beschönigen.   Aus   unserer   Sicht   ist   dies   rechtsmißbräuchlich   und stellt einen Umgehungsversuch dar. Laut     einer     Meldung     des     Spiegels     vom     11.02.2016     (abrufbar     unter w - a-1076355.html    )    will    VW    seine    Rückrufaktion    zunächst    mit    eher    seltener verkauften    Fahrzeugen    starten.    Dabei    ist    der    vorgenannte    Artikel    nebst entsprechender   -   angeblicher   -   Userkommentare   schon   deswegen   lesenswert, da   man   beinahe   den   Eindruck   gewinnen   kann,   als   ob   VW   über   behauptete User   Antworten   bereitstellte,   um   die   eigenen   Verfehlungen   herunterzuspielen. Aber    dies    wird    wohl    bloße    Spekulation    bleiben    müsse.    Dass    jedoch    die Führungsriege   bei   VW   den   Abgasskandal   noch   nicht   ernst   genug   nehmen   ist jedoch   daran   zu   erkennen,   dass   diese   noch   im April   2016   ernsthaft   über   das   ob und   wie   einer   Verteilung   von   vorgesehenen   Boni   in   Höhe   von   70   Millionen streiten.   Wichtiger   wäre   wohl   das   Geld   für   die   Nach-   und   Umrüstungen   bereit zu stellen. Wie   gehabt   sollen   dabei   grundsätzlich   zwei   Lösungen   zum   Einsatz   kommen: Entweder   wird   die   manipulierte   Software   lediglich   durch   eine   neue   Software aktualisiert         und/oder         es         wird         zusätzlich         ein         sogenannter Strömungstransformator eingebaut. Ob   hierbei   wirklich   das   Problem   behoben   wird   oder   VW   die   Fahrzeuge   lediglich "verschlimmbessert"    werden    ist    dabei    durchaus    fraglich.    Zu    Recht    haben nämlich   zuvor   Experten   den   Erfolg   dieser   Lösungen   bezweifelt   und   nicht   nur einen    Mehrverbrauch    /    Leistungsverlust    befürchtet,    sondern    auch    offen    die Frage    gestellt,    warum    insbesondere    der    Strömungstransformator    nicht    von Anfang    an    in    den    entsprechenden    Modellen    verbaut    wurde,    wenn    dieser angeblich nur ein paar Euro kosten soll ? Auch    verwundert    das    jetzige    Vorgehen,    da    entsprechend    dem    Beitrag    des Fernsehsenders    RTL    in    der    Sendung    "RTL    Aktuell"    vom    05.02.2015    im Zusammenhang   mit   der   Aufklärung   der   Abgasmanipulation   durch   Volkswagen noch   derart   viele   Fragen   offen   gewesen   sein   sollen,   dass   die   ursprünglich   für März/April 2016 geplante Aktionärsversmmlung verschoben werden musste. Das   Ganze   Ausmaß   war   daher   wohl   wenige   Tage   zuvor   noch   nicht   einmal absehbar. Wir   von   der   Kanzlei   PORKERT   Rechtsanwälte   unterstützen   deswegen   Sie   als Geschädigte   des   VW   Abgasskandals   (sog.   ”Dieselgate”)   bei   der   Durchsetzung ihrer   Ansprüche.   Hierzu   zählen   Kfz-Käufer   der   Marken   VW,   Audi,   Skoda   und Seat   sowie Aktionäre, Anleger   und   aller   Voraussicht   nach   in   naher   Zukunft   auch Arbeitnehmer,   deren   Stellen   im   Rahmen   von   Kosteneinsparungen   abgebaut werden.   Ebenso   Händler,   die   z.B.   im   Rahmen   rückabgewickelter   Kaufverträge Regreß an Volkswagen nehmen. Schadensersatzansprüche          für          Fahrzeugkäufer.          Auch          die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits. Bereits    aus    der    Mitteilung    vom    23.11.2015    der    Redaktion    beck-aktuell    des juristischen      Fachverlages      C.H.BECK      für      Rechtsanwälte,      Richter      und Staatsanwälte,   ergab   sich,   dass   auch   die   Staatsanwaltschaft   in   Deutschland wegen Betrugsverdachts ermittelt.   Auf   den   Internetseiten   der   Hersteller    VW-Fahrgestellnummer-prüfen,    Audi- Fahrgestellnummer-prüfen ,    Skoda-Fahrgestellnummer-prüfen     und    Seat- Fahrgestellnummer-prüfen    können   Sie   direkt   erfahren,   ob   Ihr   Fahrzeug   von der Manipulation betroffen ist. Sollte   dies   der   Fall   sein,   weicht   die   tatsächliche   Beschaffenheit   Ihres   Fahrzeugs von   den   öffentlichen   Angaben   des   Herstellers   oder   Verkäufers   ab,   so   dass voraussichtlich   ein   sogenannter   Sachmangel   im   Sinne   von   §   434   BGB   vorliegt.     Hierdurch     werden     die     Mängelrechte     des     Käufers     wie     das     Recht     auf Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt und auch Schadensersatz ausgelöst. § 434 BGB lautet: “§ 434 Sachmangel (1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln, 1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst 2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann. Zu der Beschaffenheit nach Satz 2 Nr. 2 gehören auch Eigenschaften, die der Käufer nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers, des Herstellers (§ 4 Abs. 1 und 2 des Produkthaftungsgesetzes) oder seines Gehilfen insbesondere in der Werbung oder bei der Kennzeichnung über bestimmte Eigenschaften der Sache erwarten kann, es sei denn, dass der Verkäufer die Äußerung nicht kannte und auch nicht kennen musste, dass sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses in gleichwertiger Weise berichtigt war oder dass sie die Kaufentscheidung nicht beeinflussen konnte. (2) Ein Sachmangel ist auch dann gegeben, wenn die vereinbarte Montage durch den Verkäufer oder dessen Erfüllungsgehilfen unsachgemäß durchgeführt worden ist. Ein Sachmangel liegt bei einer zur Montage bestimmten Sache ferner vor, wenn die Montageanleitung mangelhaft ist, es sei denn, die Sache ist fehlerfrei montiert worden. (3) Einem Sachmangel steht es gleich, wenn der Verkäufer eine andere Sache oder eine zu geringe Menge liefert.” Das    bedeutet    Ihnen    ist    bereits    ein    ersatzfähiger    Schaden    entstanden. Mögliche   Positionen   sind   etwa   ein   überhöhter   Einkaufspreis,   ein   erhöhter Spritverbrauch,     ein     niedrigerer     Zeitwert     oder     auch     ein     geringerer Wiederkaufswert. Ein     Bericht     des     Magazins     Focus     vom     16.10.2015      verweist     auf     eine Untersuchung   des   US-Verbrauchermagazins   "Consumer   Reports",   bei   der   die manipulierte   Software   in   einem   VW-Jetta   deaktiviert   wurde.      Die   Untersuchung ergab,   dass   der   Wagen   durch   die   Deaktivierung   0,4   Liter   mehr   pro   100km verbrauchte   und   um   0,6   Sekunden   langsamer   auf   knapp   100   Stundenkilometer beschleunigte. Daneben   wird   Ihnen   auch   ein   zukünftiger   Schaden   entstehen,   da   es   z.B.   nicht unwahrscheinlich    ist,    dass    das    Finanzamt    aufgrund    anderer    steuerlicher Eingruppierung   Ihres   Fahrzeuges   hinsichtlich   der   Schadstoffklasse   auch   an   Sie Nachforderungen   stellen   wird.   Hiergegen   können   wir   ebenfalls   für   Sie   eine Klage   auf   Feststellung   bzw.   Leistung   einreichen   und   so   davor   bewahren,   dass Sie   die   Nachzahlungen   selbst   tragen   müssen.   Selbstverständlich   versuchen   wir davor aber die Angelegenheit mit VW aussergerichtlich zu klären. Auch   bei   der   aktuell   von   VW   und   den   anderen   Herstellern   in Aussicht   gestellten Nachbesserung   gilt   es,   die   Rechte   des   Käufers   zu   beachten   und   schnell   zu handeln,   da   nach   2   bzw.   3   Jahren   ab   Kauf   bereits   die   Verjährung   drohen   kann. Das    bedeutet,    dass    alle    Rechte    der    Kunden    dann    abgeschnitten    sind.    In Einzelfällen kann dieser Zeitraum aber auch bis zu 10 Jahre betragen. Grundsätzlich    beschränkt    sich    dabei    der    Nacherfüllungsanspruch    auf    die Herstellung   eines   mangelfreien   Zustands.   Bei   Verschulden,   und   hiervon   ist   in Fällen   einer   fehlerhaften,   werbenden   Beschreibung   auszugehen,   besteht   auch ein Anspruch   auf   ein   Ersatzfahrzeug,   und   wenn   ein   solches   nicht   zur   Verfügung gestellt   wird,   auf   den   sog.   Nutzungsausfallschaden.   Das   heißt,   der   Schaden, der     aufgrund     der     unterbleibenden     Nutzungsmöglichkeit     des     Fahrzeugs während   der   Nachbesserung   entsteht.   Dies   sind   je   nach   Eingruppierung   des betroffenen   Fahrzeugs   zwischen   29   €   und   119   €   pro Tag.   Sollte   allerdings   durch die    anstehende    Nachbesserung    die    Motorleistung,    die    Beschleunigung,    die Höchstgeschwindigkeit   sinken   oder   der   Kraftstoffverbrauch   steigen,   so   ist   auch eine   direkte   Rückabwicklung   denkbar.   Hierbei   kommt   es   auch   maßgeblich   auf die     damalige     Kaufmotivation     an.     War     z.B.     der     angegebene     geringe Emissionswert   ausschlaggebend,   so   wäre   das   Fahrzeug   in   Kenntnis   tatsächlich höherer Werte unter Umständen überhaupt nicht erst erworben worden. Hinsichtlich    des    Zustandes    des    Fahrzeuges    in    Punkto    Beschleunigung, Verbrauch,   etc.,   ist   aber   unbedingt   schon   aus   Beweissicherungsgründen   zu einer Dokumentation zu raten. So   kann   ein   Leistungstest   (Verbrauch,   Drehmoment,   etc.)   zwar   jederzeit   durch die    entsprechenden    Stellen    von    ADAC,    TÜV,    DEKRA,    etc.,    durchgeführt werden.    Die    Kosten    hierfür    müssen    die    Geschädigten    jedoch    zunächst vorstrecken.   Auch   ist   nicht   zu   vergessen,   dass   es   sich   -   sollte   es   zu   einer gerichtlichen    Auseinandersetzung    kommen    -    bei    einem    selbst    eingeholtem Gutachten lediglich um ein sogenanntes Privatgutachten handelt. Allerdings gibt es auch noch einen anderen Weg: Gerade   mit   anwaltlicher   Unterstützung   kann   unter   Umständen   auch   ein   Weg gewählt       werden       in       welchem       im       Rahmen       eines       sogenannten Beweissicherungsverfahrens       die       Kosten       der       Leistungsmessung       die Rechtsschutzversicherung    der    betroffenen    Geschädigten    übernimmt.    Hierbei muss   der   Geschädigte   -   im   Gegensatz   zu   einem   Gutachten   im   Rahmen   einer Klage - meist noch nicht einmal selbst bei Gericht erscheinen. Zusätzlich   liegt   dann   auch   nicht   nur   ein   bloßes   Privatgutachten   sondern   ein gerichtliches   Gutachten   vor,   da   ein   auf   Kosten   der   Rechtsschutzversicherung über    das    Gericht    im    sogenanntem    Beweissicherungsverfahren    eingeholte Gutachten   einem   Gutachten   im   Rahmen   einer   "normalen   Klage"   gleichgestellt ist. Ebenso   ist   allen   Betroffenen   zu   raten   die   Frage   nach   der   Kostenübernahme durch    die    Rechtsschutzversicherung    nicht    selbst    zu    klären,    sondern    dies kostenfrei   einem   in   dieser   Frage   versierten   Anwalt   zu   überlassen.   Aus   unserer täglichen   Praxis   müssen   wir   diesbetreffend   leider   mitteilen,   dass   die   Versicherer bei      direkten      Anfragen      seitens      der      Mandantschaft      oftmals      keine Deckungszusage erteilen. Da   “Recht   haben”   und   “Recht   bekommen”   oft   verschiedene   Wege   gehen, unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Schadensersatz für Anleger und Aktionäre Aufgrund   der   durch   VW   bereits   zugestanden Abgasmanipulationen   hat   sich   der Börsenwert   seit   Bekanntwerden   um   mehrere   Milliarden   Euro   verringert.   Nach den   im   Rahmen   der   Berichterstattung   bereits   bekannt   gewordenen   Abläufe, machte   die   amerikanische   Umweltbehörde   EPA   die   VW AG   bereits   im   Mai   2014 auf     das     abweichende     Emissionsverhalten     aufmerksam.     Aus     der     uns vorliegenden   Stellungnahme   zu   der   EPA   vom   18.09.2015    geht   hervor,   dass   VW zum   einen   seit   mindestens   Mai   2014   positive   Kenntnis   der   Problematik   hatte, und   zum   anderen   das   abweichende   Abgasverhalten   als   möglicherweise   auf verschiedene    technische    Abläufe    und    unerwartete    Einflüsse    während    des Betriebs    schob    (”…could    be    attributed    to    various    technical    issues    and unexpected in-use conditions.”) Spätestens       ab       diesem       Zeitpunkt       kann       eine       Verletzung       der Veröffentlichungspflicht    nach    deutschem    Wertpapierhandelsgesetzes    ( §37    b WpHG ) vorliegen, die geeignet ist Schadensersatzansprüche auszulösen. Geltend   gemacht   werden   kann   die   Rückabwicklung   des   Aktienkaufs   oder   der Wertverlust   aufgrund   des   Kurseinbruchs   (sog.   Kursdifferenzschaden).   Dies   gilt einerseits   für   VW-Aktionäre,   andererseits   aber   auch   für   alle   sonstigen   Anleger wie   Inhaber   von   Anleihen,   Optionsscheinen   oder   anderen   Zertifikaten   der   VW AG.   Ebenso   für   alle   Werte   in   denen   VW   Werte   anteilig   berücksichtigt   sind. Aussichtsreich   können   besonders Ansprüche   nach   §   37   b   WpHG   von Anlegern sein,   deren   Erwerb   nach   Mai   2014   stattfand   und   deren   Inhaberschaft   zum 21.09.2015 noch andauerte. Aber   selbst   wenn   die Aktien   bzw.   Wertpapiere   inzwischen   verkauft   worden   sein sollten,       so       ist       ein Schadensersatzanspruch nicht generell ausgeschlossen. weitere Fragen: Wie kann ich PORKERT-Rechtsanwälte beauftragen ? Wieviel kostet das ?
 VW verklagen ?
Schadensersatz & mehr
Getreu unserer Geschäftsphilosphie bieten wir unseren Mandanten einen umfassenden Service an. Auch dann, wenn deren Lebensumstände aufgrund von Ereignissen wie Krankheit, Unfall, etc. oder schlichtweg aufgrund Zeitverschiebung bzw. Vereinbarung eine entsprechende Sachbearbeitung ausserhalb unserer Kernzeiten erfordern. So nehmen wir nach Absprache Termine zu jeder Tages- und Nachtzeit an sieben Tagen die Woche wahr. Selbstverständlich auch bei unseren Mandanten vor Ort. National ebenso wie international. Wir unterbreiten gerne kostenfrei ein individuelles Angebot und holen ebenso gerne kostenfrei und unverbindlich eine Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung ein. Sie können sich danach in Ruhe für eine Beauftragung entscheiden.
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